E-Sport – eine etwas unkonventionelle Sportart

Die wenigsten würden an Computerspiele denken, wenn sie über Sport nachdenken, aber E-Sport verbindet genau diese beiden Tätigkeiten miteinander, denn einige Gamer spielen nicht nur zum Spaß, sondern trainieren regelrecht um sich bei großen Meisterschaften profilieren zu können. Vom Ego-Shooter bis zum Strategiespiel wird hierbei alles gespielt, solange es einen Mehrspielermodus gibt. Obwohl sowohl eine ausgeprägte Feinmotorik als auch überragende Reaktionsgeschwindigkeit, Durchhaltevermögen, Orientierungsvermögen und viele andere Fähigkeiten intensiv trainiert werden müssen wird E-Sport nur in sehr wenigen Ländern als Sportart anerkannt (z.B. in Brasilien und China). Die Entwicklung der E-Sport Szene geht mit der rasanten Entwicklung der Online Spiele einher und geht somit immer schneller vonstatten. Am Beispiel Südkorea lässt sich dieser Trend gut verdeutlichen: Inzwischen wurden hier über 200.000 Arbeitsplätze geschaffen, die in Verbindung mit E-Sport stehen und über 10 Millionen Südkoreaner beteiligen sich am E-Sport. Oft bilden sich auch Vereine von Spielern, welche dann als Team gegen einen anderen sogenannten Clan antreten. Allein in Deutschland gab es schon 2005 schätzungsweise 40.000 solcher Clans und wenn der derzeitige Trend weitergeht wie bisher, dann wird der E-Sport wohl bald auch der breiten Masse ein Begriff sein.